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	<title>Solscape &#187; Exoplaneten</title>
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	<description>Das Wissenschaftsblog von AstroArts.org</description>
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		<title>Astronomen entdecken den bisher j&#252;ngsten Exoplaneten</title>
		<link>http://www.astroarts.org/solscape/2010/02/19/astronomen-entdecken-den-bisher-juengsten-exoplaneten/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 22:34:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Exoplaneten]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein internationales Forscherteam um Maria Cruz Gálvez-Ortiz von der Universit&#228;t von Hertfordshire in England hat den bisher j&#252;ngsten Planeten au&#223;erhalb unseres Sonnensystems entdeckt. Der 83 Lichtjahre von uns entfernte BD+20 1790b ist nur 35 Millionen Jahre alt.Der Planet besitzt die sechseinhalbfache Jupitermasse und umkreist einen sonnen&#228;hnlichen Stern in einer Bahn, die enger ist als diejenige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein internationales Forscherteam um Maria Cruz Gálvez-Ortiz von der Universit&#228;t von Hertfordshire in England hat den bisher j&#252;ngsten Planeten au&#223;erhalb unseres Sonnensystems entdeckt. Der 83 Lichtjahre von uns entfernte BD+20 1790b ist nur 35 Millionen Jahre alt.<br />Der Planet besitzt die sechseinhalbfache Jupitermasse und umkreist einen sonnen&#228;hnlichen Stern in einer Bahn, die enger ist als diejenige des Merkur um die Sonne.</p>
<p><span style="font-size: 85%;"><a style="font-weight: bold;" href="http://arxiv.org/abs/0912.2773v1">Evidence of a massive planet candidate orbiting the young active K5V star BD+20 1790</a></span></p>
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		<title>Erdgebundenes Teleskop weist organische Molek&#252;le in der Atmosph&#228;re eines Exoplaneten nach</title>
		<link>http://www.astroarts.org/solscape/2010/02/05/erdgebundenes-teleskop-weist-organische-molekuele-in-der-atmosphaere-eines-exoplaneten-nach/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 22:53:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Exoplaneten]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dem 30 Jahre alten Infrarotteleskop IRTF auf dem Vulkan Mauna Kea in Hawaii, dessen Hauptspiegel einen Durchmesser von drei Metern hat, konnten Wissenschaftler um Mark Swain vom Jet Propulsion Laboratory (JPL) organische Molek&#252;le in der Atmosph&#228;re des jupiter&#228;hnlichen Exoplaneten HD 189733b identifizieren, der sich 63 Lichtjahre von der Erde entfernt im Sternbild Fuchs befindet. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem 30 Jahre alten Infrarotteleskop <a href="http://irtfweb.ifa.hawaii.edu/" target="_self">IRTF</a> auf dem Vulkan Mauna Kea in Hawaii, dessen Hauptspiegel einen Durchmesser von drei Metern hat, konnten Wissenschaftler um Mark Swain vom Jet Propulsion Laboratory (JPL) organische Molek&#252;le in der Atmosph&#228;re des jupiter&#228;hnlichen Exoplaneten HD 189733b identifizieren, der sich 63 Lichtjahre von der Erde entfernt im Sternbild Fuchs befindet. F&#252;r ein erdgebundenes Teleskop ist das ein bislang beispielloser Erfolg. Der Schl&#252;ssel dazu ist eine neue Auswertetechnik, die es erm&#246;glicht, das extrem schwache Signal des Exoplaneten optimal vom dominanten Hintergrund der Erdatmosph&#228;re zu trennen.<br />
Von der Erde aus gesehen verschwindet der Planet HD 189733 b periodisch hinter seinem Heimatstern. Das Spektrum des Planeten l&#228;sst sich bestimmen, indem man das von dem System direkt vor einer solchen &#8220;Planetenfinsternis&#8221; empfangene Licht mit dem w&#228;hrend der &#8220;Planetenfinsternis&#8221; empfangenen Licht vergleicht. Allerdings sorgen Turbulenzen in der Erdatmosph&#228;re f&#252;r erhebliche St&#246;rungen beim Empfangen der Lichtsignale.<br />
Mit der neu entwickelten Methode k&#246;nnen nun die Lichtver&#228;nderungen, die sich durch die &#8220;Planetenfinsternis&#8221; ergeben, klar von den Lichtver&#228;nderungen durch Turbulenzen der Erdatmosph&#228;re unterschieden werden.<br />
Untersuchungen der Atmosph&#228;ren von Exoplaneten waren zuvor nur mit Hilfe von Weltraumteleskopen m&#246;glich &#8211; nun sind sie mit bodengebundenen Teleskopen mit Spiegeldurchmessern bis hinunter zu einigen Metern durchf&#252;hrbar.</p>
<p><span style="font-size: 85%;"><a style="font-weight: bold;" href="http://www.mpia.de/Public/menu_q2.php?Aktuelles/PR/2010/PR100204/PR_100204_de.html">Neue Methode erschlie&#223;t Exoplanetenchemie auch kleineren Teleskopen</a></span></p>
<p><span style="font-size: 85%;"><a style="font-weight: bold;" href="http://www.jpl.nasa.gov/news/news.cfm?release=2010-038">A Little Telescope Goes a Long Way</a></span></p>
<p><span style="font-size: 85%;"><a style="font-weight: bold;" href="http://www.irs.uni-stuttgart.de/">Institut f&#252;r Raumfahrtsysteme (IRS) der Universit&#228;t Stuttgart</a></span></p>
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		<title>Erste direkte Aufnahme eines Exoplaneten-Spektrums</title>
		<link>http://www.astroarts.org/solscape/2010/01/13/erste-direkte-aufnahme-eines-exoplaneten-spektrums/</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 19:22:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Exoplaneten]]></category>

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		<description><![CDATA[Der erste direkte Blick in die Gash&#252;lle eines Exoplaneten bei einem sonnen&#228;hnlichen Stern ist einer kanadisch-deutschen Forschergruppe um Markus Janson von der Universit&#228;t Toronto gelungen. Ihre Beobachtungen zeigen, dass die Vorstellungen &#252;ber planetarische Atmosph&#228;ren &#252;berdacht werden m&#252;ssen.Der ferne Planet, einer von drei Begleitern des Sterns HR 8799 im Sternbild Pegasus, besitzt etwa das Zehnfache der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der erste direkte Blick in die Gash&#252;lle eines Exoplaneten bei einem sonnen&#228;hnlichen Stern ist einer kanadisch-deutschen Forschergruppe um Markus Janson von der Universit&#228;t Toronto gelungen. Ihre Beobachtungen zeigen, dass die Vorstellungen &#252;ber planetarische Atmosph&#228;ren &#252;berdacht werden m&#252;ssen.<br />Der ferne Planet, einer von drei Begleitern des Sterns HR 8799 im Sternbild Pegasus, besitzt etwa das Zehnfache der Masse des Jupiter und weist eine Oberfl&#228;chentemperatur von etwa 800 Grad Celsius auf. Auf Basis dieser Daten waren chemische Modelle seiner Atmosph&#228;re entwickelt worden. Die zugeh&#246;rigen Infrarotspektren weichen jedoch klar von dem jetzt direkt beobachteten Spektrum ab: die Gash&#252;lle des Exoplaneten HR 8799 c l&#228;sst &#252;berraschend wenig langwellige W&#228;rmestrahlung passieren. Eine m&#246;gliche Erkl&#228;rung ist, dass sie weniger Methan und daf&#252;r mehr Kohlenmonoxid enth&#228;lt als vorhergesagt.<br />Janson und seine Kollegen vom Heidelberger Max-Planck-Institut f&#252;r Astronomie nutzten f&#252;r ihre Beobachtungen das Very Large Telescope (VLT) der ESO in Chile.</p>
<p><span style="font-size: 85%;"><a style="font-weight: bold;" href="http://www.mpia.de/Public/menu_q2.php?Aktuelles/PR/2010/PR100112/PR_100113_de.html">Erster direkter &#8220;chemischer Fingerabdruck&#8221; eines Exoplaneten, der einen sonnen&#228;hnlichen Stern umkreist</a></span></p>
<p><span style="font-size: 85%;"><a style="font-weight: bold;" href="http://www.eso.org/public/news/eso1002/">VLT Captures First Direct Spectrum of an Exoplanet</a></span></p>
<p><span style="font-size: 85%;"><a style="font-weight: bold;" href="http://www.eso.org/public/archives/releases/sciencepapers/eso1002/eso1002.pdf">Spatially resolved spectroscopy of the exoplanet HR 8799 c (PDF)</a></span></p>
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		<title>Weltraumteleskop Kepler entdeckt f&#252;nf Exoplaneten</title>
		<link>http://www.astroarts.org/solscape/2010/01/04/weltraumteleskop-kepler-entdeckt-fuenf-exoplaneten/</link>
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		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 22:49:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Exoplaneten]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Weltraumteleskop &#8220;Kepler&#8221; hat einen Planeten entdeckt, der um einen sonnen&#228;hnlichen Stern im Sternbild Leier kreist. Die Dichte des als &#8220;Kepler-7b&#8221; bezeichneten Exoplaneten ist mit 0,17 Gramm pro Kubikzentimeter nur unwesentlich gr&#246;&#223;er als diejenige von Styropor.Neben Kepler-7b hat der am 6. M&#228;rz 2009 gestartete Planetenj&#228;ger in den ersten Beobachtungswochen vier weitere Exoplaneten gefunden, von denen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Weltraumteleskop &#8220;Kepler&#8221; hat einen Planeten entdeckt, der um einen sonnen&#228;hnlichen Stern im Sternbild Leier kreist. Die Dichte des als &#8220;Kepler-7b&#8221; bezeichneten Exoplaneten ist mit 0,17 Gramm pro Kubikzentimeter nur unwesentlich gr&#246;&#223;er als diejenige von Styropor.<br />Neben Kepler-7b hat der am 6. M&#228;rz 2009 gestartete Planetenj&#228;ger in den ersten Beobachtungswochen vier weitere Exoplaneten gefunden, von denen drei wesentlich leichter und deutlich gr&#246;&#223;er als Jupiter sind; der vierte &#228;hnelt in seiner Dichte (1,91 Gramm pro Kubikzentimeter) und seiner Gr&#246;&#223;e (rund 50.000 Kilometer Durchmesser) in etwa dem Gasriesen Neptun.<br />Alle f&#252;nf Planeten haben kurze Umlaufzeiten von drei bis f&#252;nf Tagen, und da sie sich nahe an ihrem jeweiligen Zentralgestirn befinden, betr&#228;gt ihre Oberfl&#228;chentemperatur mehr als 1.200 Grad Celsius.</p>
<p><span style="font-size: 85%;"><a style="font-weight: bold;" href="http://www.jpl.nasa.gov/news/news.cfm?release=2010-001">NASA&#8217;s Kepler Space Telescope Discovers Five Exoplanets</a></span></p>
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		<title>&#220;berraschung im &quot;Gro&#223;en Wagen&quot;</title>
		<link>http://www.astroarts.org/solscape/2009/12/10/ueberraschung-im-grossen-wagen/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 21:08:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Exoplaneten]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Das wohl bekannteste Sternbild am Nordhimmel ist der Gro&#223;e B&#228;r, dessen prominentester Teil im Volksmund als der &#8220;Gro&#223;e Wagen&#8221; bezeichnet wird, weil er wie ein Kastenwagen mit einer geknickten Deichsel aussieht. Genau am Knick der Deichsel befindet sich der helle Stern Mizar. Etwas oberhalb von ihm ist ein schw&#228;cherer Stern zu erkennen: Alkor. Eine Forschergruppe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das wohl bekannteste Sternbild am Nordhimmel ist der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fer_B%C3%A4r" target="_self">Gro&#223;e B&#228;r</a>, dessen prominentester Teil im Volksmund als der &#8220;Gro&#223;e Wagen&#8221; bezeichnet wird, weil er wie ein Kastenwagen mit einer geknickten Deichsel aussieht. Genau am Knick der Deichsel befindet sich der helle Stern <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mizar" target="_self">Mizar</a>. Etwas oberhalb von ihm ist ein schw&#228;cherer Stern zu erkennen: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alkor_%28Stern%29" target="_self">Alkor</a>.<br />
Eine Forschergruppe um Ben R. Oppenheimer vom American Museum of Natural History untersuchte Alkor mit dem F&#252;nf-Meter-Hale-Teleskop auf dem Mount Palomar in Kalifornien, um im Rahmen des &#8220;Projekts 1640&#8243; einen stellaren Koronografen und eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Adaptive_Optik" target="_self">adaptive Optik</a> zu testen.<br />
Das &#8220;Projekt 1640&#8243; wurde geschaffen, um Exoplaneten direkt abbilden zu k&#246;nnen. Dabei blendet der Koronograf das Licht des Muttersterns des Exoplaneten aus und die adaptive Optik sorgt daf&#252;r, dass das Bild nicht durch die Luftunruhe der Erdatmosph&#228;re verwischt wird.<br />
Um die Ger&#228;te auf ihre Funktion hin zu testen, wurde das Teleskop zun&#228;chst auf leicht zu beobachtende Sterne wie z.B. Alkor gerichtet. Im M&#228;rz 2009 entdeckte das Forscherteam dabei einen schwachen Lichtpunkt neben Alkor. Weitere Beobachtungen in den Folgemonaten zeigten, dass sich Alkor und der lichtschwache Stern in gleicher Richtung am Himmel bewegen und offenbar ein physisches Paar bilden.<br />
Alkor B, wie der Begleiter nun genannt wird, umkreist den Hauptstern Alkor A in rund 90 Jahren einmal. Alkor B weist etwa ein Viertel der Masse unserer Sonne auf und geh&#246;rt damit zu den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Roter_Zwerg" target="_self">Roten Zwergen</a> der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Spektralklasse" target="_self">Spektralklasse</a> M. Seine Oberfl&#228;chentemperatur liegt demnach zwischen 2.000 und 2.500 Grad Celsius. Alkor A ist ein Stern des Spektraltyps A5 mit etwa der doppelten Sonnenmasse. Beide Sterne sind von uns rund 80 Lichtjahre entfernt.</p>
<p><span style="font-size: 85%;"><a style="font-weight: bold;" href="http://www.eurekalert.org/pub_releases/2009-12/amon-afs120809.php">A faint star orbiting the Big Dipper&#8217;s Alcor discovered</a></span></p>
<p><span style="font-size: 85%;"><a style="font-weight: bold;" href="http://www.ast.cam.ac.uk/~optics/project1640/p1640_index.html">Project 1640 &#8211; The Search for Extra-Solar Planets</a></span></p>
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		<title>Erstes Bild eines &quot;k&#252;hlen&quot; Exoplaneten um einen sonnen&#228;hnlichen Stern</title>
		<link>http://www.astroarts.org/solscape/2009/12/04/erstes-bild-eines-kuehlen-exoplaneten-um-einen-sonnenaehnlichen-stern/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 20:11:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Exoplaneten]]></category>

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		<description><![CDATA[Christian Thalmann vom Max-Planck-Institut f&#252;r Astronomie in Heidelberg und seine Kollegen entdeckten mit Hilfe des 8,2-Meter Subaru-Teleskops auf dem Mauna Kea in Hawaii einen neuen Exoplaneten. Der extrasolare Planet uml&#228;uft den sonnen&#228;hnlichen Stern GJ 758 im Sternbild Leier in einer &#228;hnlichen Entfernung wie die Begleiter unserer Sonne. Mit einer Oberfl&#228;chentemperatur von 280 bis 330 Grad [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3889" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.astroarts.org/solscape/files/2009/12/PR091203de_1hr.jpg"><img class="size-medium wp-image-3889" src="http://www.astroarts.org/solscape/files/2009/12/PR091203de_1hr-300x300.jpg" alt="PR091203de_1hr" width="300" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">GJ 758 B wurde w&#228;hrend zweier<br />unabh&#228;ngiger Beobachtungsl&#228;ufe<br />im Mai und August 2009 nachgewiesen.<br />(MPIA/NAOJ)<br />Zum Vergr&#246;&#223;ern das Bild anklicken.</p></div>
<p style="text-align: left">Christian Thalmann vom Max-Planck-Institut f&#252;r Astronomie in Heidelberg und seine Kollegen entdeckten mit Hilfe des 8,2-Meter <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Subaru-Teleskop" target="_self">Subaru-Teleskops</a> auf dem Mauna Kea in Hawaii einen neuen Exoplaneten.<br />
Der extrasolare Planet uml&#228;uft den sonnen&#228;hnlichen Stern GJ 758 im Sternbild Leier in einer &#228;hnlichen Entfernung wie die Begleiter unserer Sonne. Mit einer Oberfl&#228;chentemperatur von 280 bis 330 Grad Celsius &#8211; dies entspricht der Temperatur auf der sonnenzugewandten Seite des Planeten Merkur &#8211; ist der jupiter&#228;hnliche Exoplanet mit der Bezeichnung GJ 758 B der k&#252;hlste jemals direkt abgebildete Begleiter eines sonnen&#228;hnlichen Sterns.<br />
Aufnahmen vom August 2009 deuten sogar darauf hin, dass es m&#246;glicherweise ein weiteres, dem Zentralstern etwas n&#228;her gelegenes Objekt gibt.</p>
<p><span style="font-size: 85%;"><a style="font-weight: bold;" href="http://www.mpia.de/Public/menu_q2.php?Aktuelles/PR/2009/PR091203/PR_091203_de.html">Erste direkte Abbildung eines m&#246;glichen k&#252;hlen Planeten um einen sonnen&#228;hnlichen Stern</a></span></p>
<p><span style="font-size: 85%;"><a style="font-weight: bold;" href="http://www.mpg.de/bilderBerichteDokumente/dokumentation/pressemitteilungen/2009/pressemitteilung200912012/index.html">Das erste Portr&#228;t eines k&#252;hlen Planeten</a></span></p>
<p><span style="font-size: 85%;"><a style="font-weight: bold;" href="http://www.subarutelescope.org/Pressrelease/2009/12/03/index.html">Discovery of an Exoplanet Candidate Orbiting a Sun-Like Star:<br />
Inaugural Observations with Subaru&#8217;s New Instrument HiCIAO</a></span></p>
<p><span style="font-size: 85%;"><a style="font-weight: bold;" href="http://arxiv.org/abs/0911.1127">Discovery of the Coldest Imaged Companion of a Sun-Like Star</a></span></p>
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		<title>Warum der Sonne das Lithium fehlt</title>
		<link>http://www.astroarts.org/solscape/2009/11/12/warum-der-sonne-das-lithium-fehlt/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 19:40:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Exoplaneten]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Jahrzehnten ist bekannt, dass die Sonne im Vergleich zu anderen sonnen&#228;hnlichen Sternen nur geringe Mengen des leichten chemischen Elements Lithium enth&#228;lt &#8211; doch eine Erkl&#228;rung f&#252;r diese Anomalie fehlte bislang.Ein Astronomenteam unter Leitung von Garik Israelian hat nun herausgefunden, dass der Lithiumgehalt sonnen&#228;hnlicher Sterne davon abh&#228;ngt, ob diese Sterne von Planeten umkreist werden oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Jahrzehnten ist bekannt, dass die Sonne im Vergleich zu anderen sonnen&#228;hnlichen Sternen nur geringe Mengen des leichten chemischen Elements Lithium enth&#228;lt &#8211; doch eine Erkl&#228;rung f&#252;r diese Anomalie fehlte bislang.<br />Ein Astronomenteam unter Leitung von Garik Israelian hat nun herausgefunden, dass der Lithiumgehalt sonnen&#228;hnlicher Sterne davon abh&#228;ngt, ob diese Sterne von Planeten umkreist werden oder nicht.<br />Die Forscher ziehen diesen Schluss aus der Analyse von 500 Sternen, von denen 70 von Planeten umkreist werden. Die meisten der Sterne wurden &#252;ber mehrere Jahre mit dem High Accuracy Radial Velocity Planet Searcher (HARPS) &#252;berwacht. Dieser Spektrograph ist eines der am 3,6-Meter-Teleskop der ESO installierten Instrumente, und der weltweit erfolgreichste Planetenj&#228;ger. Die Astronomen betrachteten insbesondere sonnen&#228;hnliche Sterne, die insgesamt etwa ein Viertel der Stichproben ausmachten. Sie fanden, dass die Mehrzahl der Sterne, die von Planeten umkreist werden, weniger als ein Prozent des Lithiumgehalts der meisten anderen Sterne aufwiesen.<br />Lithium hat einen sehr leichten Atomkern, der aus nur drei Protonen und vier Neutronen besteht. Die meisten chemischen Elemente leichter als Eisen werden im Inneren von Sternen erzeugt. Die leichten Atomkerne Lithium, Beryllium und Bor entstehen dort allerdings nicht in nennenswerten Mengen. Was wir im Kosmos an Lithium finden, ist den heutigen Modellen zufolge kurz nach dem Urknall entstanden, also vor rund 13,7 Milliarden Jahren. Die meisten Sterne haben daher einen sehr &#228;hnlichen Lithiumgehalt &#8211; es sei denn, beachtliche Mengen dieses Elements sind bei Prozessen im Sterninneren zerst&#246;rt worden. Offenbar tr&#228;gt die Anwesenheit von Planeten zu dieser Zerst&#246;rung des Lithiums bei. Nun gilt es, die genauen physikalischen Mechanismen aufzukl&#228;ren, die dahinterstecken.</p>
<p><span style="font-size: 85%;"><a style="font-weight: bold;" href="http://www.eso.org/public/outreach/press-rel/pr-2009/pr-42-09.html">Exoplanets Clue to Sun&#8217;s Curious Chemistry</a></span></p>
<p><span style="font-size: 85%;"><a style="font-weight: bold;" href="http://www.nature.com/nature/journal/v462/n7270/full/nature08483.html">Enhanced lithium depletion in Sun-like stars with orbiting planets</a></span></p>
<p><span style="font-size: 85%;"><a style="font-weight: bold;" href="http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/308354.html">wissenschaft.de &#8211; Wie man fremde Sonnensysteme findet</a></span></p>
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		<title>32 neue Exoplaneten entdeckt</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 03:27:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Exoplaneten]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf einer Konferenz &#252;ber extrasolare Planeten in Porto, Portugal, wurde die Entdeckung von insgesamt 32 Exoplaneten bekannt gegeben. Die Exoplaneten wurden mit Hilfe des HARPS-Spektrografen am 3,6-Meter-Teleskop der Europ&#228;ischen S&#252;dsternwarte (ESO) in La Silla, Chile, gefunden. Der &#8220;High Accuracy Radial velocity Planet Searcher&#8221;(HARPS)-Spektrograf wurde im Jahr 2003 fertig gestellt. Gebaut wurde er von einem Konsortium [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf einer Konferenz &#252;ber extrasolare Planeten in Porto, Portugal, wurde die Entdeckung von insgesamt 32 Exoplaneten bekannt gegeben. Die Exoplaneten wurden mit Hilfe des <a href="http://www.eso.org/sci/facilities/lasilla/instruments/harps/" target="_self">HARPS-Spektrografen</a> am 3,6-Meter-Teleskop der Europ&#228;ischen S&#252;dsternwarte (ESO) in La Silla, Chile, gefunden.<br />
Der &#8220;High Accuracy Radial velocity Planet Searcher&#8221;(HARPS)-Spektrograf wurde im Jahr 2003 fertig gestellt. Gebaut wurde er von einem Konsortium unter der Leitung von Michel Mayor. Dieser hatte im Jahr 1995 gemeinsam mit seinem Mitarbeiter Didier Queloz den <a href="http://www.nature.com/nature/journal/v378/n6555/abs/378355a0.html" target="_self">ersten extrasolaren Planeten um einen sonnen&#228;hnlichen Stern</a> entdeckt.<br />
Bereits kurze Zeit nach Inbetriebnahme von HARPS konnten die Forscher sehr kleine Radialgeschwindigkeiten bis herab zu 3,5 Kilometer pro Stunde messen. HARPS erwies sich schnell als sehr erfolgreich und es wurden Schlag auf Schlag sensationelle Funde verk&#252;ndet: bereits 2004 wurde die <a href="http://www.eso.org/public/outreach/press-rel/pr-2004/pr-22-04.html" target="_self">erste Super-Erde um den Stern My Arae</a> entdeckt; im Jahr 2006 folgten <a href="http://www.eso.org/public/outreach/press-rel/pr-2006/pr-18-06.html" target="_self">drei neptun&#228;hnliche Planeten um den Stern HD 69830</a>. Ein Jahr sp&#228;ter meldeten die Astronomen dann die <a href="http://dx.doi.org/10.1051%2F0004-6361%3A20077612" target="_self">erste Super-Erde namens Gliese 581d</a> in der habitablen Zone des massearmen Sterns Gliese 581 und stie&#223;en Anfang 2009 mit Gliese 581e auf den <a href="http://www.astroarts.org/solscape/2009/04/21/astronomen-entdecken-bislang-kleinsten-exoplaneten/" target="_self">bisher masse&#228;rmsten Exoplaneten</a>. F&#252;r Aufsehen sorgte k&#252;rzlich auch die Entdeckung eines Planeten, der <a href="http://www.astroarts.org/solscape/2009/09/16/corot-7b-erster-erdaehnlicher-gesteinsplanet-ausserhalb-des-sonnensystems/" target="_self">eine &#228;hnliche Dichte wie unsere Erde</a> aufweist, aber aller Wahrscheinlichkeit nach mit fl&#252;ssiger Lava bedeckt ist.<br />
HARPS konnte bislang etwa ein Viertel aller uns derzeit bekannten Exoplaneten nachweisen, und geh&#246;rt damit zum erfolgreichsten &#8220;Planetenj&#228;ger&#8221; &#252;berhaupt. Mit der neuen Entdeckung erh&#246;ht sich die Zahl der bekannten Exoplaneten auf 403. Damit kennt man nun 341 extrasolare Planetensysteme &#8211; darunter befinden sich 44 Systeme mit zwei bis f&#252;nf Planeten.</p>
<p><span style="font-size: 85%;"><a style="font-weight: bold;" href="http://www.eso.org/public/outreach/press-rel/pr-2009/pr-39-09.html">ESO: 32 New Exoplanets Found</a></span></p>
<p><span style="font-size: 85%;"><a style="font-weight: bold;" href="http://exoplanet.eu/">Die Enzyklop&#228;die der extrasolaren Planeten</a></span></p>
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		<title>CoRoT-7b &#8211; Erster erd&#228;hnlicher Gesteinsplanet au&#223;erhalb des Sonnensystems</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 15:57:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Exoplaneten]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Februar 2009 verk&#252;ndeten Astronomen die Entdeckung eines neuen, relativ kleinen Exoplaneten um den bis dahin eher unauff&#228;lligen Stern CoRoT-7 im Sternbild Einhorn (Monoceros). Doch die damaligen Messungen konnten weder seine Geschwindigkeit, noch seine Masse zuverl&#228;ssig feststellen. Mit Hilfe des &#8220;High Accuracy Radial velocity Planet Searcher&#8221;(HARPS)-Spektrographen am 3,6-Meter-Teleskop der Europ&#228;ischen S&#252;dsternwarte (ESO) in Chile konnten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3074" class="wp-caption aligncenter" style="width: 360px"><img class="size-full wp-image-3074" src="http://www.astroarts.org/solscape/files/2009/09/CoRoT-7b.jpg" alt="CoRoT-7b" width="350" height="233" /><p class="wp-caption-text">K&#252;nstlerische Darstellung von CoRoT-7b.<br />(ESO/L. Calcada)</p></div>
<p style="text-align: left">Im Februar 2009 verk&#252;ndeten Astronomen die Entdeckung eines neuen, relativ kleinen Exoplaneten um den bis dahin eher unauff&#228;lligen Stern CoRoT-7 im Sternbild Einhorn (Monoceros). Doch die damaligen Messungen konnten weder seine Geschwindigkeit, noch seine Masse zuverl&#228;ssig feststellen.<br />
Mit Hilfe des &#8220;High Accuracy Radial velocity Planet Searcher&#8221;(HARPS)-Spektrographen am 3,6-Meter-Teleskop der Europ&#228;ischen S&#252;dsternwarte (ESO) in Chile konnten die Forscher nun n&#228;here Einblicke erhalten. Ihre <a href="http://www.corot.de/german/Exoplanet/Detektionsmethode.html" target="_self">Radialgeschwindigkeitsmessungen</a> mit HARPS legen nahe, dass CoRoT-7b eine Dichte hat, die der von Merkur, Venus, Mars und Erde sehr &#228;hnlich ist.<br />
Die Best&#228;tigung der Natur von CoRoT-7b als erstem Gesteinsplaneten au&#223;erhalb des Sonnensystems bedeutet einen wichtigen Fortschritt bei der Suche nach erd&#228;hnlichen Exoplaneten. CoRoT-7b ist allerdings weit davon entfernt, ein wohnlicher Ort zu sein. Der Planet umkreist seinen Mutterstern in nur 2,5 Millionen Kilometer Entfernung &#8211; er ist seinem Zentralstern damit 23 Mal n&#228;her als der Merkur unserer Sonne. Aufgrund dieses geringen Abstandes betr&#228;gt die Temperatur auf der Tagseite von CoRoT-7b weit &#252;ber 1.000 Grad Celsius. Fl&#252;ssiges Wasser und somit die M&#246;glichkeit der Existenz von Leben sind bei solchen Temperaturen v&#246;llig ausgeschlossen.<br />
Und noch eine Entdeckung verdanken die Astronomen dem HARPS-Instrument: es enth&#252;llte, dass es im System von CoRoT-7 einen weiteren Planeten gibt, der sich ein wenig weiter au&#223;en als CoRoT-7b befindet. Der CoRoT-7c getaufte Himmelsk&#246;rper umkreist seinen Stern in drei Tagen und 17 Stunden und geh&#246;rt mit rund acht Erdmassen zur Klasse der sog. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Super-Erde" target="_self">Super-Erden</a>. Weil sein Orbit jedoch so liegt, dass er nicht vor seinem Zentralstern vorbeizieht, k&#246;nnen sein Radius und damit seine Dichte und Beschaffenheit nicht ermittelt werden.</p>
<p><span style="font-size: 85%;"><a style="font-weight: bold;" href="http://www.eso.org/public/outreach/press-rel/pr-2009/pr-33-09.html">First Solid Evidence for a Rocky Exoplanet</a></span></p>
<p><span style="font-size: 85%;"><a style="font-weight: bold;" href="http://sci.esa.int/science-e/www/object/index.cfm?fobjectid=45518">Smallest exoplanet is shown to be a solid, rocky world</a></span></p>
<p><span style="font-size: 85%;"><a style="font-weight: bold;" href="http://www.aanda.org/10.1051/0004-6361/200913096/pdf">Fachartikel bei Astronomy &amp; Astrophysics (PDF)</a></span></p>
<p><span style="font-size: 85%;"><a style="font-weight: bold;" href="http://www.dlr.de/DesktopDefault.aspx/tabid-1/86_read-19776/">Exoplanet CoRoT-7b ist f&#252;nfmal so schwer wie die Erde</a></span></p>
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		<title>Planetarischer &quot;Geisterfahrer&quot;</title>
		<link>http://www.astroarts.org/solscape/2009/08/13/planetarischer-geisterfahrer/</link>
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		<pubDate>Thu, 13 Aug 2009 20:13:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Exoplaneten]]></category>

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		<description><![CDATA[David Anderson von der Keele University und seine Kollegen haben in einer Entfernung von etwa 1.000 Lichtjahren einen Exoplaneten entdeckt, der seinen Heimatstern retrograd umkreist. Der als WASP-17b bezeichnete Planet ist zwar nur halb so massereich wie Jupiter, daf&#252;r aber auf fast das Doppelte von dessen Gr&#246;&#223;e aufgebl&#228;ht. Die Forscher spekulieren, dass sein exzentrischer Orbit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>David Anderson von der Keele University und seine Kollegen haben in einer Entfernung von etwa 1.000 Lichtjahren einen Exoplaneten entdeckt, der seinen Heimatstern <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rechtl%C3%A4ufig_und_r%C3%BCckl%C3%A4ufig" target="_self">retrograd</a> umkreist.<br />
Der als WASP-17b bezeichnete Planet ist zwar nur halb so massereich wie Jupiter, daf&#252;r aber auf fast das Doppelte von dessen Gr&#246;&#223;e aufgebl&#228;ht. Die Forscher spekulieren, dass sein exzentrischer Orbit f&#252;r die geringe Dichte verantwortlich sein k&#246;nnte: w&#228;hrend eines Umlaufs wird der Exoplanet intensiven Gezeitenkr&#228;ften ausgesetzt, wodurch sich der Gasriese aufheizt und sein Umfang anw&#228;chst. Tats&#228;chlich besitzt er unter allen bisher bekannten Exoplaneten die geringste Dichte &#8211; etwa vergleichbar mit der Dichte von Styropor.<br />
Als Grund f&#252;r den exzentrischen Orbit vermuten die Wissenschaftler eine nahe Begegnung mit einem anderen gro&#223;en Planeten, die in der Fr&#252;hzeit des fernen Systems stattfand. Die dabei wirkenden Gravitationskr&#228;fte haben WASP-17b m&#246;glicherweise aus der Bahn geworfen.</p>
<p><span style="font-size: 85%;"><a style="font-weight: bold;" href="http://www.scitech.ac.uk/PMC/PRel/STFC/wasp17.aspx">Huge new planet tells of game of planetary billiards</a></span></p>
<p><span style="font-size: 85%;"><a style="font-weight: bold;" href="http://arxiv.org/abs/0908.1553">WASP-17b: an ultra-low density planet in a probable retrograde orbit</a></span></p>
<p><span style="font-size: 85%;"><a style="font-weight: bold;" href="http://www.superwasp.org/">SuperWASP</a></span></p>
<p><span style="font-size: 85%;"><a style="font-weight: bold;" href="http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/306300.html">wissenschaft.de &#8211; Geisterfahrerplanet bricht Gr&#246;&#223;enrekord</a></span></p>
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