Archiv für die Kategorie „Saturn“

PostHeaderIcon Enceladus: "Waterworld" im Weltraum


Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts finden Hinweise auf flüssiges Wasser unter der Oberfläche des Saturnmondes Enceladus.
Presseinformation der Max-Planck-Gesellschaft

Scientists Study “Plumbing” in Plumes of Enceladus

PostHeaderIcon Überraschung am Nordpol des Saturn

Mit Hilfe der Raumsonde Cassini haben Astronomen am Nordpol des Ringplaneten Überraschendes entdeckt: trotz jahrelanger Dunkelheit scheint es auch hier – genau wie am Südpol des Planeten – einen sog. “Hot Spot” zu geben. Was für diese heiße Stelle in der Saturnatmosphäre verantwortlich ist, wissen die Wissenschaftler allerdings nicht.
Hot Cyclones Churn at Both Ends of Saturn

PostHeaderIcon Saturnringe sind älter als gedacht

Neue Beobachtungen der Raumsonde Cassini weisen darauf hin, dass die Bildung der Saturnringe, die man bislang etwa auf die Zeit datierte, als auf der Erde die Dinosaurier lebten, bereits vor etwa 4,5 Milliarden Jahren stattgefunden haben könnte, als das Sonnensystem noch in der Entstehung war.
Saturn’s Rings May Be Old Timers

PostHeaderIcon Saturns Ringströmung

In Saturns gewaltigem Magnetfeld befindet sich ein unsichtbarer Ring aus energiereichen Ionen. Wie Daten der Raumsonde Cassini jetzt zeigten, ist dieser Ring asymmetrischer und dynamischer als ähnliche Ringe, wie sie bspw. um die Erde erscheinen.
Cassini Captures Best View Yet Of Saturn’s Ring Currents

PostHeaderIcon Saturns geheimnisvolle Rotation

Irgendwo tief unter Saturns Wolkendecke rotiert der Planet mit konstanter Geschwindigkeit. Die Bestimmung dieser inneren Rotationsperiode hat sich bisher als extrem kompliziert herausgestellt. Mit neuen Resultaten der Raumsonde Cassini gelang einem europäischen Forschungsteam nun ein wichtiger Schritt nach vorne.

Planetary scientists close in on Saturn’s elusive rotation

PostHeaderIcon "Fliegende Untertassen" um Saturn

Mehr als ein Dutzend kleiner Monde umkreisen den Saturn innerhalb seines Ringsystems. Der gängigen Theorie zufolge ist ihr Ursprung eng mit der Entstehung der Ringe verbunden: nach der Kollision kosmischer Eisklumpen oder früher Monde legte sich ein Großteil der kleinen Trümmer in Ringen um den Gasriesen, während aus den größeren Bruchstücken kleine Satelliten hervorgingen. Die Raumsonde Cassini hat die inneren Monde des Saturn nun exakt vermessen. Demnach weisen sie nur eine sehr geringe Dichte auf und sind zudem porös. Das spricht für ihre nachträgliche Entstehung aus kleineren Teilchen. Mit den neuen Daten modellierten Wissenschaftler um Carolyn Porco nun ein Entwicklungsszenario für die Trabanten, das die bisherige Theorie deutlich modifiziert. Die Trümmerstücke früherer Kollisionen bilden demnach nur den Kern der Monde. Bis zu zwei Drittel ihrer Größe dürften die Trabanten erst allmählich hinzugewonnen haben, indem sie umliegendes Material aus den Saturnringen aufsammelten. Dabei wuchsen sie, bis sie alle Partikel ihrer Umgebung verschluckt hatten – oder so groß geworden waren, dass sie von den Gezeitenkräften des Saturn wieder zerrissen wurden. Besonders kurios verlief die Entwicklung der Monde Atlas und Pan: wahrscheinlich lagerten sie erst Material an, nachdem sich die Ringe des Saturn abgeflacht hatten. Am Äquator sind sie deshalb besonders breit und ähneln in der Form “fliegenden Untertassen”.
Images of Saturn’s Small Moons Tell the Story of Their Origins

PostHeaderIcon Bausteine für organische Moleküle entdeckt

Der Saturnmond Titan ist der zweitgrößte Mond im Sonnensystem – und der einzige mit einer dichten Atmosphäre. Diese ähnelt, so vermuten Wissenschaftler schon länger, der Atmosphäre der jungen Erde. Mit Hilfe der Sonde Cassini haben Forscher nun schwere Ionen in der Atmosphäre des Mondes nachgewiesen, die als Bausteine für komplexere organische Moleküle dienen könnten.
Organic ‘building blocks’ discovered in Titan’s atmosphere

PostHeaderIcon Ein Gürtel aus kleinen Monden

Das prächtige Ringsystem des Saturn geht auf die Zerstörung kleinerer Monde zurück. Für diese Theorie spricht nun auch die Entdeckung von acht Minimonden in einem der Saturnringe durch amerikanische, deutsche und finnische Forscher. Wahrscheinlich handelt es sich bei diesen Minimonden um Bruchstücke größerer Objekte, die allmählich durch Kollisionen mit anderen Brocken zermahlen wurden und so den Ring auffüllten. Die kleinen Monde dürften bestenfalls 140 Meter messen, schätzen Miodrag Sremcevic von der University of Colorado und seine Kollegen in einem Artikel im Fachmagazin “Nature”. Für ihre Untersuchungen wertete die Gruppe Aufnahmen der Raumsonde Cassini aus. Auf den Bildern sind die Winzlinge selbst zwar nicht zu sehen, sie verraten sich jedoch durch propellerförmige Dichteschwankungen des Ringmaterials in ihrer Nähe. Sieben der acht Minimonde liegen im A-Ring, dem äußeren der beiden hellsten und größten Saturnringe. Während der Ring etwa 14.000 Kilometer breit ist, befinden sich die sieben in einem 3.000 Kilometer schmalen Gürtel. Sie könnten auf das Auseinanderbrechen eines gut zehn Kilometer großen Mondes zurückgehen, schätzen die Forscher anhand der Gesamtmasse der großen Objekte im betreffenden Gürtel. Monde ähnlichen Kalibers ziehen noch heute um den Saturn, beispielsweise Pan und Daphnis. Der achte Minimond kreist knapp außerhalb der Encke-Teilung, einer Lücke im A-Ring, um den Saturn. Erst im letzten Jahr war über die ersten vier “Propeller” in dem Ringsystem berichtet worden. Eine weitere Studie über diese Objekte im A-Ring haben Carolyn Porco vom Space Science Institute in Boulder, Colorado, und ihre Kollegen kürzlich zur Begutachtung eingereicht.
New CU-Boulder Study Confirms First-Known Belt Of Moonlets In Saturn Rings

Propeller Belt

Ein Gürtel aus Minimonden

Four Propellers

The Alphabet Soup of Saturn’s Rings

PostHeaderIcon Cassini's Diamond Anniversary

Ten years ago, NASA’s Cassini spacecraft departed planet Earth from Cape Canaveral, Florida, and embarked on a seven-year long, circuitous journey of several billion miles across the solar system to the planet Saturn. To celebrate this special occasion, the mission’s imaging team has released some stunning new images and movies of the ringed planet and its most photogenic companions:
http://ciclops.org/view_event.php?id=71

PostHeaderIcon Cassini Pinpoints Hot Sources of Jets on Enceladus


A recent analysis of images from NASA’s Cassini spacecraft provides conclusive evidence that the jets of fine, icy particles spraying from Saturn’s moon Enceladus originate from the hottest spots on the moon’s “tiger stripe” fractures that straddle the moon’s south polar region.
Cassini Pinpoints Hot Sources of Jets on Enceladus


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